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20. März 2015

Ausprobiert: vívofit von Garmin

Filed under: — TGHecht @ 13:13

Heute kam es per amazon: mein neuestes Spielzeug von Garmin. Super verpackt, wie alle Garmin Artikel in einer übersichtlichen Box mit einem kleineren Ersatzarmband und dem Ant+ Dongle als Zubehör. Als Manual gibt’s nur einen Verweis auf Garmin-Connect, was normalerweise ausreichen sollte. Ich finde, das Teil ist so übersichtlich, das sich alles von selbst erklärt.
Nach dem Auspacken der direkte Größenvergleich mit dem Fuelband SE von Nike.

Vivofit und Fuelband nebeneinander
Links das Fuelband von Nike, deutlich graziler als das vívofit…

Vivofit und Fuelband übereinander
…übereinander gelegt wird es noch deutlicher.

Beide Bänder haben eine schöne Haptik, das vivofit ist etwas geschmeidiger und liegt besser an weil es eher wie eine Uhr gebaut ist. Das Fuelband ist weniger flexibel und stört mich zum Beispiel beim Arbeiten an der Tastatur, besonders wenn ich es es an der rechten Hand trage (ich bin Rechtshänder). Das vivofit hingegen stört mich überhaupt nicht, ich bin das Tragen von Uhren halt gewohnt.
Die Anzeige beim vivofit ist unter allen Lichtbedingungen hervorragend, hat aber keine Hintergrundbeleuchtung. Das scheint mir der große Vorteil des Fuelbandes zu sein: die vielen kleinen LED leuchten und sind echt ein Hingucker vor allem bei Dunkelheit und normalem Licht. Leider sind sie bei direkter Sonneneinstrahlung schlecht zu sehen.

Zum Einrichten, das ist doch ein wenig hakelig. Zuerst installiere man Garmin Express und achte darauf, den Ant+ Dongle NICHT vor der Installation in einen USB-Port zu stecken! Die Installation ist schnell gemacht und dann kann man den Dongle stecken. Hat man noch den guten alten Ant+ Agenten auf dem Rechner, sollte man ihn beenden, er blockiert nämlich die Datenübertragung zu Garmin Connect.
Ganz löschen ist auch nicht zu empfehlen, da die Kommunikation anderer Garmin Geräte noch nicht mit Garmin Express funktioniert. Zum Beispiel hat Garmin Express nach einigem hin und her endlich mein vivovit erkannt, weigert sich aber standhaft meinen Forerunner zu akzeptieren! Da braucht man dann wieder das herkömmliche Equipment aus Ant+ Agent und Browser-Plugin zum Hochladen der Daten!

Die Kommunikation mit der Garmin Connect App lief (zumindest bei meinem iPhone 5s) problemlos. Die App gibt es leider (noch?) nicht fürs iPad.

Nach einiger Probezeit habe ich mich nun von beiden Armbändern wieder getrennt.
Ich denke, dass die Zielgruppe eher aus Menschen besteht, die aktiv werden wollen, die motiviert werden müssen. Diese Armbänder ersetzen nach meinem Erachten nach nicht eine vernünftige Sport Uhr mit Pulsmessung oder gar GPS.

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